Warum sich Veränderung erst schwer anfühlt – und trotzdem richtig ist
Podcast: Größenwahnsinnig – der Podcast für Frauen, die nach Größe und Sinn in ihrem Leben streben
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Vielleicht kennst du das Gefühl: Du setzt endlich eine Grenze, gönnst dir Me-Time oder startest etwas Neues – und trotzdem stellt sich dieses erwartete Glücksgefühl nicht sofort ein. Stattdessen fühlst du dich verwirrt, überfordert oder sogar enttäuscht. Genau darüber spreche ich in dieser Podcast-Folge – und warum das nicht bedeutet, dass du falsch bist, sondern im Gegenteil: dass du den richtigen Weg eingeschlagen hast.
Warum Veränderung sich nicht sofort leicht anfühlt
Innere Arbeit ist kein Sprint, sondern eher wie ein Marathon. Denk an Sport: Nur weil du zwei Tage trainierst, bist du nicht gleich fitter oder leichter. Aber wenn du regelmäßig dranbleibst, zeigt sich nach Wochen und Monaten ein echter Unterschied. Genau so funktioniert es mit Seelenteilrückholungen, Meditation oder Journaling. Der erste Schritt fühlt sich oft ungewohnt und schwer an – doch er bringt dich trotzdem in Bewegung.
„Nur weil es sich heute nicht leicht anfühlt, heißt das nicht, dass du nicht wächst.“
Baby-Steps: Kleine Schritte mit großer Wirkung
Ich möchte dir ein Bild mitgeben: Stell dir dein Leben wie eine Zwiebelschale vor. Mit jeder inneren Arbeit legst du eine Schicht frei. Darunter wartet nicht sofort das reine Glück, sondern oft eine weitere Schicht mit neuen Herausforderungen. Aber: Du kommst Schicht für Schicht näher an deinen Kern.
Eine Klientin sagte mir einmal: „Die Woche nach meiner Seelenteilrückholung war nicht super – aber weniger schlimm als die Woche davor.“ Und genau das ist Wachstum. Nicht spektakulär, nicht Instagram-tauglich – aber echt.
Zyklen des Lebens: Dein innerer Frühling, Sommer, Herbst und Winter
Veränderung verläuft zyklisch. Wie die Natur haben auch wir Phasen von Wachstum, Rückzug, Stille und Neubeginn. Ich selbst kenne Phasen, in denen ich voller Energie journalen oder meditieren möchte – und dann Zeiten, in denen ich einfach nur leben will. Auch das gehört dazu. Wachstum passiert nicht linear, sondern in Wellen.
„Deine Seele wächst nicht in einer geraden Linie – sie tanzt in Kreisen.“
Wenn innere Arbeit alte Wunden berührt
Vielleicht kennst du es: Du gehst einen Schritt voran, und plötzlich tauchen neue Themen auf, die du vorher nicht gesehen hast. Das ist kein Rückschritt. Das ist die nächste Schicht deiner Zwiebel. Und mit jedem Schritt wirst du stärker, weil du mehr Ressourcen entwickelst, um damit umzugehen.
Warum wir uns auf dieser Erde für Wachstum entschieden haben
Ich glaube, unsere Seelen sind hier, um genau diese Erfahrungen zu machen: Herzschmerz, Freude, Höhen, Tiefen. All das gibt es auf der Seelenebene nicht in dieser Intensität. Darum sind wir hier, um zu fühlen, zu lernen, zu wachsen. Seit 2016 arbeite ich an mir – und auch nach neun Jahren ist es kein Ziel, das ich „abhaken“ könnte. Es ist ein Weg.
„Deine Seele hat sich für dieses Leben entschieden, um zu fühlen – alles davon.“
In einer lauten Welt bei dir bleiben
Unsere Welt ist voller Ablenkungen: Social Media, Nachrichten, To-Dos. Wann hast du zuletzt einfach nur gesessen und gefühlt, ohne Input von außen? Diese Stille fehlt uns oft – und genau dort liegt der Schlüssel zu echter Veränderung. Wenn du an dir arbeitest, tauchen manchmal erst die Gefühle auf, die du lange verdrängt hast. Das kann weh tun, doch es bedeutet: Du bist dabei, dich selbst zurückzuholen.
Mein Impuls für dich
Veränderung ist nicht immer schön. Sie kostet Energie, Mut und manchmal Tränen. Aber sie ist immer ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn es dir gerade schwerfällt, erinnere dich: Du bist nicht allein. Such dir Unterstützung, gönn dir Pausen und bleib gleichzeitig dran. Dein Wachstum ist ein Puzzle – Stück für Stück, Baby-Step für Baby-Step, wirst du ganzer.