Peoplepleaser

In der heutigen Zeit ist der Begriff „Peoplepleaser“ allgegenwärtig und wirft eine Vielzahl von Fragen auf.
Was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff? Bin ich selbst ein „Peoplepleaser“? Muss ich mich so definieren?
Gehöre ich in diese spezielle Schublade?

Für mich definiere ich den Begriff so, dass ich meine eigenen Bedürfnisse und mich selbst hinten an stelle, um für die Bedürfnisse und Probleme von anderen da zu sein. Dabei vergesse ich mich selbst und stehe immer nur für alle anderen parat. Ich zerreiße mich, um allen anderen zu helfen und für sie da zu sein. Natürlich vermeide ich dadurch auch Konflikte, da ich selbst nicht Nein sage. Eine wichtige Frage, die man sich stellen sollte:

Wo bleibe ich dabei?

Ich mache Dir ein Beispiel:
Du hast morgens nach dem Aufstehen Deinen Akku, der 100% anzeigt. Die ersten 10% des Akkus verbrauchen sich für die Nachrichten auf Deinem Handy aus der Nacht und Deine Morgenroutine.
Trude hat dir geschrieben: „Könntest Du mich heute zum Arzt bringen? Es ist dringend!
Und Du denkst dir: „Ach Mist. Mein Tag war schon proppevoll, wie soll ich das noch händeln?“ Irgendwie quetschst Du Trude dazwischen;
das wäre die halbe Stunde gewesen, die Du für deinen Haushalt, die Wäsche und einen Kaffee für Dich gebraucht hättest.

Auf der Autofahrt erzählt Trude, dass ihr der eingewachsene Zehennagel schon seit 3 Wochen(!) wehtut, und sie das heute mal anschauen lassen will.

Du ärgerst Dich, da sie ja geschrieben hatte, dass es dringend ist.
Das waren die nächsten 15% Deines Akkus.

Dein normaler Job zieht Dir nochmal 50% deines Akkus am Tag. Danach gehst Du einkaufen, was 10% Akku verbraucht. 5% Akku sind für den ganzen Zeitstress verloren gegangen, da Du Trude in Deinen vollen Terminkalender dazwischengeschoben hast, und dadurch alles mit Eile und Hast erledigen musstest.
15% deines Akkus gehen an eine Freundin, der du jeden Tag zuhörst. Sie berichtet dir immer ins kleinste Detail von ihrem Tag und was so Schlimmes passiert ist. Du weißt aber jetzt schon, dass das „schlimme“ von heute in den nächsten Tagen irrelevant ist und nie wieder angesprochen wird.
5% Akku verlassen Dich für die Wäsche und den Haushalt, den Du mit letzter Kraft noch irgendwie so hinbekommst.
Jetzt sind wir nur noch bei 5% Akku, den Du übrig hast. Damit gehst Du nun ins Bett und versuchst schnell einzuschlafen, damit morgen wieder 100% zur Verfügung stehen.

Und die Hauptfrage: Wo ist die Kraft im Akku geblieben, in der Du Dich um Dich selbst kümmerst?

Durch das ganze „nett sein zu Anderen“ gerätst Du in Zeitdruck. Dieser Zeitdruck kann in Dir Stress auslösen.
Durch den Stress können auch viele verschiedene körperliche Symptome entstehen.
Kopfschmerzen, Migräne, Herzklopfen, zitternde Hände, Verdauungsbeschwerden, Magenprobleme.
Die Liste ist lang und bei jedem wirkt sich Stress unterschiedlich aus.

Wenn du solche oder ähnliche Situationen oder Symptome kennst und lernen möchtest, wie Du für Dich liebevolle Grenzen setzen und wieder mehr mit Dir in Kontakt kommen kannst, dann buche jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

Abwesenheit

Ich bin vom 17.09.2023 bis 08.10.2023 im Urlaub. 

Die Praxis bleibt in der Zeit geschlossen. 

Alle Anfragen werden nach dem Urlaub zeitnah beantwortet.

Consent Management Platform von Real Cookie Banner